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Weil Schrift Abbild unserer Sprache ist, bilden sich in ihr auch die selben Ausschlüsse und Abgrenzungen ab. Um diese sichtbar zu machen und aufzubrechen, gibt es eine Fülle von Konzepten. 

Hier möchte ich die von mir verwendeten aufführen und erläutern mit welcher Absicht ich sie anwende.

GenderGap: _ (Blogger_innen)

Das Gender-Gap will denen einen Raum in der Sprache geben, die bisher durch die Zwei-Geschlechter-Ordnung nicht oder nur als „Abweichung“ wahrgenommen und angesprochen werden.  

Anführungszeichen: ("Rasse")

Ich nutze z.B. beim Wort "Ausländer" die Anführungszeichen, um zu markieren, dass es sich nicht um eine vorhandene Größe handelt, sondern um eine soziale Konstruiertheit. Sie sollen ausdrücken, dass ich mir, obwohl ich dieses Wort verwende dieses Sachverhaltes bewusst bin und die soziale Konstruiertheit nicht anerkenne.

Asterisk: * // (Frau*)

Mit dem Sternchen als Platzhalter will ich im allgemeinen kennzeichen, dass auch Menschen gemeint sind, die sich nicht ausschließlich mit der genannten Position oder Positioniertheit identifizieren.

Ad: (Heter@)

Ich schreibe Heter@, um Hetero und Hetera und alle dazwischen  zu meinen. Denn es gibt nicht nur zwei Geschlechter!